{"id":1,"date":"2016-04-24T16:47:04","date_gmt":"2016-04-24T16:47:04","guid":{"rendered":"http:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/?p=1"},"modified":"2016-07-22T20:42:50","modified_gmt":"2016-07-22T20:42:50","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/2016\/04\/24\/hello-world\/","title":{"rendered":"Und so fing alles an&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2F33ppp.de%2Fletsgoonajourney%2F2016%2F04%2F24%2Fhello-world%2F&amp;count=none&amp;text=Und so fing alles an... - Let&#039;s go on a Journey\" class=\"twitter-share-button\">Tweet<\/a><\/p><p><span style=\"font-family: 'calibri'\"> Etwas versp\u00e4tet fange auch ich\u00a0mal an meine Geschichte eine wenig zu erz\u00e4hlen und lasse jedem der interessiert ist hier an meiner Geschichte teilhaben:\u00a0Vor\u00a0fast einem\u00a0Jahr (ca. Ende August) wurde ich, mehr oder weniger zuf\u00e4llig, auf einen Artikel in unserer \u00f6rtlichen Wochenzeitung aufmerksam. In diesem stand etwas von einem j\u00e4hrlichen Austauschprogramm. Stipendien, die vom deutschen Bundestag vergeben werden, um ein Jahr in den USA zu verbringen und das nicht nur f\u00fcr Sch\u00fcler, sondern auch f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige und Auszubildende. Es war schon immer mein Traum einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Besonders die Vereinigten Staaten von Amerika waren sowohl privat als auch beruflich sehr interessant f\u00fcr mich und so kam es, dass ich mich relativ spontan und kurzfristig f\u00fcr das Programm, genannt Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm (mehr Infos <a href=\"http:\/\/letusgoonajourney.blogspot.de\/p\/about-ppp.html\">hier<\/a>), anmeldete.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><!--more-->D<span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><span style=\"font-family: 'calibri'\">er Bewerbungsprozess zieht sich \u00fcber fast ein halbes Jahr und umfasst drei gr\u00f6\u00dfere Schritte. Der erste Schritt ist zun\u00e4chst die<br \/>\nschriftliche Bewerbung. Hierf\u00fcr musste ich zuerst online ein paar allgemeine Fragen zu meiner Person und meinem bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang beantworten. Das geht auch auf schriftlichem Weg (<a href=\"http:\/\/usappp.de\/die-ppp-bewerbung\/\">Hier der Link zur Bewerbung<\/a>). Daraufhin wurden mir die kompletten Unterlagen per Mail zugesandt, welche dann etwas umfangreicher waren. Neben zahlreichen Motivationsschreiben und Fragen, die ich auf deutsch und teilweise englisch verfassen und beantworten sollte, ben\u00f6tigte ich auch ein \u00e4rztliches Attest und ein Empfehlungsschreiben von einem Lehrer und\/ oder meinem Ausbilder. Au\u00dferdem mussten Zeugnisse, Pr\u00fcfungsergebnisse und evtl. Weiterbildungsnachweise abgeben werden. Alle Unterlagen mussten sowohl online eingereicht, als auch sp\u00e4testens bis 25. September 2015 per Post an die GIZ gesandt werden. Ab dann hie\u00df es erst einmal warten. \u00dcber tausend Bewerbungen mussten gesichtet und aussortiert werden.<\/span><\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\"><br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'calibri'\">Am<\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">\u00a0 <\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">13.10 war es dann endlich soweit. Ich schaute wie fast t\u00e4glich, nichts ahnend, in meinen Email Posteingang und freute mich sehr, als ich eine Mail von der GIZ entdeckte. Ich war eine Runde weiter und wurde ausgew\u00e4hlt an einer sogenannten Auswahltagung teilzunehmen. Diese fand Ende November in den Tagungsr\u00e4umen eines Berliner Hotels statt. Neben der anf\u00e4nglichen Freude, \u00fcbermannten mich schnell auch Gef\u00fchle wie Aufregung und Nervosit\u00e4t. Was w\u00fcrde mich erwarten? Was sollte ich lernen? Reicht mein Englisch aus? Das waren nur einige Fragen die mir durch den Kopf schossen. Jedoch wurde ich zum Gl\u00fcck durch die Arbeit und einige anstehende Kontrollen in der Berufsschule von diesem Thema abgelenkt und so kam es, dass der Termin<\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">\u00a0 <\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">immer n\u00e4her r\u00fcckte. Und ehe ich mich versah, war es so weit. Um nicht zu sp\u00e4t zu kommen, stand ich zeitig auf und nahm einen Zug fr\u00fcher in die Hauptstadt. Ich war die ganze Fahrt \u00fcber extrem angespannt. Zum Gl\u00fcck brauchte ich nicht so lange, um nach Berlin zu kommen. Wie ich sp\u00e4ter von den anderen h\u00f6rte, kamen sie teilweise aus Bayern, Sachsen oder Mecklenburg Vorpommern. Da hatte ich es mit meiner Fahrt von ca. einer dreiviertel Stunde noch sehr komfortabel. Jedenfalls kam ich dann, wie erwartet, etwas zu fr\u00fch an und war die Erste, die im Eingangsbereich des Hotels wartete. <\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\">Aber es dauerte nicht lange bis kurz nach mir nach und nach meine Mitstreiter (insgesamt waren wir ca. 16 Leute) erschienen und sich zu mir gesellten. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und hatten eine Menge zu erz\u00e4hlen, denn eines hatten wir auf jeden Fall gemeinsam. Wir alle wollten diese Chance nutzen und f\u00fcr ein Jahr unseres Lebens in den USA arbeiten und wohnen. P\u00fcnktlich um 9:00 Uhr wurden wir von f\u00fcnf Personen (eigentlich sollten es sechs sein, jedoch fiel jemand krankheitsbedingt aus) in einen Konferenzraum gebeten. Hier bekamen wir erst einmal allgemeine Informationen zum Programmablauf und zu diesem Tag. Beginnen sollte alles mit einer kleinen Gruppenarbeit. Hierf\u00fcr wurden wir zun\u00e4chst in zwei gro\u00dfe Gruppen eingeteilt die je von zwei bzw. drei Leuten betreut wurde. F\u00fcr die Aufgabenstellung wurden diese Gruppen dann \u00a0noch einmal geteilt und ich bearbeitete letztendlich mit drei Anderen das Theme Bildungsweg USA, Bildungsweg Deutschland. Wir hatten zwanzig Minuten Zeit die angegebenen Fragen zu beantworten und eine kleine Pr\u00e4sentation vorzubereiten. Diese stellten wir dann zusammen vor und mussten anschlie\u00dfend noch auf einige Fragen zum Thema antworten. Da wir uns vorher schon etwas kennengelernt hatten, arbeiteten wir sehr gut zusammen. \u00a0Wir fanden gemeinsam L\u00f6sungsans\u00e4tze und so war die kurze Bearbeitungszeit vollkommen ausreichend. Nun waren die Einzelgespr\u00e4che an der Reihe. F\u00fcr jeden war eine halbe Stunde eingeplant, in der man auf deutsch und englisch einige Fragen beantworten musste. Jedoch waren diese \u00fcber den ganzen Tag verteilt. Ich zum Beispiel war erst gegen 15:00 Uhr dran, weshalb ich nun etwas Freizeit hatte. Erst um zw\u00f6lf Uhr ging es weiter mit einem kleinen Allgemeinbildungstest und einem Englischtest. Nach den Tests bzw. nach dem Einzelgespr\u00e4ch war die Tagung f\u00fcr uns beendet. Alles in allem war ich mir eher unsicher bez\u00fcglich meiner Leistungen. Meiner Meinung nach verlief das Gespr\u00e4ch zum Beispiel besser als die beiden Tests. Aber das sollte ich erst in ein paar Monaten herausfinden, denn nun hie\u00df es wieder warten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'calibri'\">Uns wurde gesagt, dass wir sp\u00e4testens Ende Februar Bescheid bekommen. Meiner Unsicherheit wegen der Tagung geschuldet, glaubte ich fast nicht mehr an eine positive Nachricht. Um so mehr freute ich mich als ich Ende Januar eine Email aus dem B\u00fcro meines zugeteilten Abgeordneten bekam. Darin hie\u00df es, dass ich von der GIZ vorgeschlagen wurde und ich nun in der sozusagen letzten Runde war. Denn mit mir hatten es noch drei andere so weit geschafft und so musste noch eine Entscheidung getroffen werden. Daf\u00fcr wurde ich eine Woche sp\u00e4ter zu einem Termin ist das B\u00fcro des Bundestagsabgeordneten in Berlin gerufen. Sehr, sehr aufgeregt nahm ich dieses Gespr\u00e4ch war und erschien, mal wieder zu fr\u00fch, am besagten Ort. W\u00e4hrend der Unterhaltung musste ich einige Fragen \u00fcber mich und zu allgemeinen Thema beantworten. Im Nachhinein h\u00e4tte ich, wie ich finde, einige davon besser beantworten k\u00f6nnen und ich redete mir ein, dass diese Reise hier zu Ende sein sollte. Ich verlie\u00df das Geb\u00e4ude mit einem schlechten Gef\u00fchl und um meine Gedanken zu ordnen unternahm ich einen kleinen Spaziergang. Durch das Brandenburger Tor, vorbei an den Regierungsgeb\u00e4uden, hin zum Hauptbahnhof von dem ich nun wieder nach Hause fuhr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><a style=\"margin-left: 1em;margin-right: 1em\" href=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-ZdDoX8RRiUc\/VsiHX6vF1TI\/AAAAAAAAAHY\/94mpYoJ6lYw\/s1600\/12768036_1002073653208235_1580524004_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/3.bp.blogspot.com\/-ZdDoX8RRiUc\/VsiHX6vF1TI\/AAAAAAAAAHY\/94mpYoJ6lYw\/s320\/12768036_1002073653208235_1580524004_o.jpg\" width=\"293\" height=\"293\" border=\"0\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"MsoNormal\" style=\"font-family: times, 'times new roman', serif;margin: 0cm 0cm 10pt\"><span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><span style=\"font-family: 'calibri'\">Etwa eine weitere Woche sp\u00e4ter kam ich von der Arbeit und fand auf dem K\u00fcchentisch einen Brief f\u00fcr mich. In der Annahme dort meine Absage zu finden, \u00f6ffnete ich diesen und las die Zeilen:\u00a0<\/span><\/span><\/div>\n<div class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt\">\n<div style=\"font-family: times, 'times new roman', serif\"><span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><span style=\"font-family: 'calibri'\"><i>&#8222;Liebe Franziska,<\/i><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><span style=\"font-family: 'calibri'\"><i><br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: 'calibri'\"><i>nachdem nun die Bewerbungsgespr\u00e4che [&#8230;] abgeschlossen sind, freue ich mich, Ihnen mitteilen zu k\u00f6nnen,\u00a0dass ich f\u00fcr Ihre Teilnahme am PPP entschieden\u00a0habe. [&#8230;]&#8220;<\/i><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><br \/>\n<span style=\"font-family: 'calibri'\">Wow. Ich war wie\u00a0versteinert. Eine Zusage? Ich las den Text noch einmal, um sicher zu gehen das ich da auch nichts falsch verstanden hatte. Aber nein&#8230; Ich irrte mich nicht. Es war eine Zusage. Sofort informierte ich meine Familie und rief meine beste Freundin an. Im ersten Moment freuten sich alle f\u00fcr mich. Jedoch sahen und sehen sie das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn man darf nicht vergessen ich werde alle f\u00fcr ein Jahr verlassen. Aber trotzdem ich sie alle liebe und sicherlich auch vermissen werde, sehe ich doch eher diese riesige Chance die ich bekommen habe, die Abenteuer die ich erleben werde, die Entwicklung die ich machen werde, die\u00a0Menschen denen ich\u00a0begegnen werde und die Erinnerungen die ich den Rest meines Lebens in mir tragen werde. Ich w\u00fcnsche auf diesem Weg allen Teilnehmern des Programms eine wundervolle und ereignisreiche Zeit und auch denen die es nicht geschafft haben, m\u00f6chte ich sagen: Es gibt so viele M\u00f6glichkeiten solche Erfahrungen zu machen, lasst euch nicht durch eine Niederlage unterkriegen und habt keine Angst es ein weiteres mal zu versuchen.\u00a0<\/span><\/span><span style=\"font-family: 'times' , 'times new roman' , serif\"><span style=\"font-family: 'calibri'\">PS: Keine Sorge folgende Posts werden nicht so lang. Aber ich hatte einiges nachzuholen, da ich erst einen Blog machen wollte, wenn ich sicher wusste, dass ich das Stipendium bekomme.\u00a0<\/span><\/span><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tweet Etwas versp\u00e4tet fange auch ich\u00a0mal an meine Geschichte eine wenig zu erz\u00e4hlen und lasse jedem der interessiert ist hier an meiner Geschichte teilhaben:\u00a0Vor\u00a0fast einem\u00a0Jahr (ca. Ende August) wurde ich, mehr oder weniger zuf\u00e4llig, auf einen Artikel in unserer \u00f6rtlichen Wochenzeitung aufmerksam. In diesem stand etwas von einem j\u00e4hrlichen Austauschprogramm. Stipendien, die vom deutschen Bundestag vergeben werden, um ein Jahr in den USA zu verbringen und das nicht nur f\u00fcr Sch\u00fcler, sondern auch f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige und Auszubildende. Es war&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/2016\/04\/24\/hello-world\/\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions\/60"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/33ppp.de\/letsgoonajourney\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}