{"id":38,"date":"2016-08-27T05:41:10","date_gmt":"2016-08-27T05:41:10","guid":{"rendered":"http:\/\/33ppp.de\/kai\/?p=38"},"modified":"2016-08-27T05:41:10","modified_gmt":"2016-08-27T05:41:10","slug":"welcome-to-miami","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/33ppp.de\/kai\/2016\/08\/27\/welcome-to-miami\/","title":{"rendered":"Welcome to Miami"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2F33ppp.de%2Fkai%2F2016%2F08%2F27%2Fwelcome-to-miami%2F&amp;count=none&amp;text=Welcome to Miami - If a dream comes true...\" class=\"twitter-share-button\">Tweet<\/a><\/p><p>Sommer, Sonne, Strand, Meer und eine Menge Palmen &#8211; das sind wohl die ersten Dinge die einem durch den Kopf schie\u00dfen wenn man &#8222;Miami&#8220; h\u00f6rt. So erging es zumindest mir als ich erfahren habe das ich w\u00e4hrend meiner Homestay Tour in Miami, Florida f\u00fcr ein paar Tage untergebracht werden soll. Vorneweg &#8211; ich wurde nicht entt\u00e4uscht, das Klischee stimmt. Aber Miami hat viel mehr zu bieten als &#8222;nur&#8220; Miami Beach.<\/p>\n<p>Ich erreichte den Sunshine State am fr\u00fchen Abend und American Airlines hat es doch tats\u00e4chlich geschafft meinen Koffer auf diesem kurzen Flug leicht zu besch\u00e4digen (nichts wirklich wildes, nur sehr \u00e4rgerlich da der Koffer eigentlich neu ist&#8230;). Wie auch immer, kurz nach meiner Ankunft hat mich mein Host Adam abgeholt und anschlie\u00dfend waren wir Karibisch essen, in einer Fast Food Kette namens &#8222;Pollo Tropical&#8220;. Es ist ganz typisch das es einige Fast Food Ketten nur in bestimmten Regionen Amerikas gibt. Florida, besonders Miami hat einen hohen Anteil an &#8222;Hispanics&#8220; als auch an &#8222;Caribbeans&#8220;.<\/p>\n<p>Sonntagmittags setzten wir die kulinarische Reise fort, im Zentrum von Miami a\u00dfen wir Brasilianisch zum Mittag. Nach einer kleinen Tour durch die Stadt ging es dann &#8211; ganz klischee getreu- zum Strand. Eine willkommene Abk\u00fchlung, den seit meiner Ankunft in Amerika ist es unglaublich hei\u00df, bisher waren es jeden Tag (egal wo) immer mindestens +30 Grad, welche sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit oft anf\u00fchlten wie 40 Grad. Am Abend trafen wir uns dann mit Steven, welcher mein 2ter Host in Miami f\u00fcr die folgenden Tage sein sollte.<\/p>\n<p>Steven ist der Sohn kubanischer Einwanderer und war Teilnehmer des letzten CBYX Programms, er ist also ganz frisch aus Deutschland zur\u00fcck gekehrt und spricht hervorragend deutsch (und Spanisch nat\u00fcrlich flie\u00dfend). Montagmorgens fuhr ich mit Adam zu dessen Arbeitsstelle wo mich Steven abholte. Bei ihm Zuhause angekommen (er wohnt bei seiner Familie) begr\u00fc\u00dfte mich als erstes sein Hund Coco, eine junge Malteser H\u00fcndin die es liebt alles abzulecken (besonders Beine und F\u00fc\u00dfe).<\/p>\n<p>Nach dem ich mein Gep\u00e4ck verstaut hatte planten wir den weiteren Ablauf des Tages, mein Wunsch war es in die Everglades zu fahren und Alligatoren zu begutachten. Gesagt &#8211; getan. Unterwegs sammelten wir noch Kelsey auf (eine Freundin von Steven), welche sich unserem Trip anschloss. Lustigerweise ist Kelsey Dolmetscherin f\u00fcr die Deutsche Sprache, war aber selbst noch nie in Deutschland. Und wie k\u00f6nnte es anders sein &#8211; auch sie hat einen &#8222;Hispanic Background&#8220;. Gemeinsam als &#8222;Multilinguales Trio&#8220; brachen wir dann auf in Richtung Sumpfgebiet Everglades.<\/p>\n<p>Dort angekommen buchten wir eine knapp einst\u00fcndige Tour auf einem &#8222;Airboat&#8220; durch die Everglades inklusive Besichtigung eines echten Indianer Dorfes des Miccosukee Stammes. (Deren Flagge ist \u00fcbrigens der Deutschen Flagge sehr \u00e4hnlich &#8211; bis auf den wei\u00dfen Streifen ganz oben zu 100% identisch.) Falls ihr also jemals in Florida unterwegs seid &#8211; nehmt euch die Zeit und lasst euch die Chance nicht entgehen. So ein Trip durch die Everglades ist einfach unbeschreiblich und faszinierend zugleich.<\/p>\n<p>Da dieses Abenteuer hungrig machte und wir &#8222;noch nicht genug&#8220; von Alligatoren hatten, entschlossen wir uns ein St\u00fcck Alligator zu kosten. In einem Restaurant etwas abseits des Airboat Parks teilten wir uns &#8222;Alligator Bites&#8220;. Viele sagen ja es w\u00fcrde wie H\u00fchnchen schmecken &#8211; was verst\u00e4ndlich ist, da es genau so frittiert wird. (Wo wir wieder bei dem Punkt w\u00e4ren, das Amerikaner wirklich ALLES frittieren&#8230;) Wie dem auch sei, von der Konsistenz her gibt es einen deutlichen Unterschied, und ohne die Panade kann man feststellen das Alligator einen Eigengeschmack hat. Mir hats jedenfalls geschmeckt \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Die &#8222;Alligator Bites&#8220; dienten jedoch nur als Snack f\u00fcr zwischendurch, zur\u00fcck in Miami a\u00dfen wir dann im &#8222;El Palacios des los Jugos&#8220; zu Mittag. Unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen das es sich dabei um s\u00fcdamerikanische K\u00fcche handelte.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck bei Stevens Haus lernte ich dann den Rest seiner Familie kennen. Er hat eine Schwester, welche ebenfalls Teilnehmerin des CBYX Programmes war und mit einem Deutschen zusammen ist. Alex, ihr Freund kommt aus Berlin und hatte an diesem Tag sogar Geburstag. Sein Stiefvater ist Monteur f\u00fcr Klimaanlagen und seine Mutter Polizistin.<\/p>\n<p>Bevor wir Alexs Geburtstag feierten hatte Steven eine &#8222;Highschool Reunion&#8220; in einer Bar, nahe seines Hauses und nahm mich einfach mit. So konnte ich einige seiner alten Freunde kennen lernen.<\/p>\n<p>Rechtzeitig zum Dinner waren wir wieder zur\u00fcck und seine Mutter hatte ein kubanisches Gericht zu bereitet. Mittlerweile war ich mir nicht mehr sicher ob ich noch in den Staaten war oder irgendwie in die Karibik abgedriftet bin \ud83d\ude00 Anschlie\u00dfend gab es dann noch etwas Kuchen und wir feierten Alexs Geburtstag.<\/p>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hatten wir uns vorgenommen Schnorcheln zu gehen. Stevens Schwester Samantah hatte an diesem Tag frei und begleitete uns, unterwegs holten wir noch eine ihrer Freundinnen ab. Nach knapp einer Stunde Autofahrt erreichten wir Key Largo und den John Pennekamp Coral Reef State Park. Dort angekommen buchten wir eine 2 1\/2 st\u00fcndige Schnorchel Tour und ich kann euch sagen &#8211; es war der Wahnsinn. Zun\u00e4chst war ich etwas nerv\u00f6s, da ich nie zuvor Schnorcheln war doch die Unterwasserwelt und deren Lebewesen in allen Formen und Farben zu sehen war mehr als nur beeindruckend. Also auch hier wieder eine Empfehlung meinerseits &#8211; Schnorcheln muss man mindestens einmal im Leben ausprobiert haben, egal wo :).<\/p>\n<p>Nach diesem aufregendem Erlebnis kehrten wir zur\u00fcck ans Festland und nach einer kurzen Dusche verlie\u00dfen wir den Park f\u00fcrs erste und gingen in einem nahe gelegenes Restaurant essen. Ich probierte den Mahi Mahi oder auch &#8222;Dolphinfish&#8220; (es handelt sich dabei selbstverst\u00e4ndlich um keinen Delfin&#8230;) &#8211; frittiert versteht sich. Nach dieser St\u00e4rkung kehrten wir in den John Pennekamp Park zur\u00fcck und verbrachten noch etwas Zeit an einem Strandabschnitt bevor wir nach Hause zur\u00fcck kehrten.<\/p>\n<p>Am Abend trafen wir uns dann noch mit einigen Freunden von Steven und Sam mit denen wir das Nachtleben in Miami n\u00e4her erkundeten.<\/p>\n<p>Mittwochs brach dann der letzte Tag f\u00fcr mich in Miami an. Morgens bereitet ich zusammen mit Steven Pancakes zu (endlich wieder etwas Amerkanisches \ud83d\ude42 ). Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir dann zum Miami Beach, erkundeten die umliegende Gegend und verbrachten etwas Zeit am Strand. Zum Mittag holten wir uns ein Sandwich und dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen, Koffer packen und &#8222;Adios&#8220; zu sagen.<\/p>\n<p>Erneut per American Airlines ging es nun in Richtung Texas. Gl\u00fccklicherweise ist mein Gepc\u00e4k diesmal heil geblieben. Mehr aus Dallas gibt es dann in meinem n\u00e4chsten Bericht \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Stay tuned.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TweetSommer, Sonne, Strand, Meer und eine Menge Palmen &#8211; das sind wohl die ersten Dinge die einem durch den Kopf schie\u00dfen wenn man &#8222;Miami&#8220; h\u00f6rt. So erging es zumindest mir als ich erfahren habe das ich w\u00e4hrend meiner Homestay Tour in Miami, Florida f\u00fcr ein paar Tage untergebracht werden soll. 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