{"id":269,"date":"2016-08-11T19:38:25","date_gmt":"2016-08-11T17:38:25","guid":{"rendered":"http:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/?page_id=269"},"modified":"2016-08-19T14:22:58","modified_gmt":"2016-08-19T12:22:58","slug":"meine-bewerbung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/meine-bewerbung\/","title":{"rendered":"Meine Bewerbung"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-265 aligncenter\" src=\"http:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800.jpg\" alt=\"CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800\" width=\"450\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800.jpg 800w, https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800-150x150.jpg 150w, https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800-300x300.jpg 300w, https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800-768x768.jpg 768w, https:\/\/33ppp.de\/americatastethedream\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2016\/05\/CBYX-Logo-1-mit-geb-Datum-2-800x800-270x270.jpg 270w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Die schriftliche Bewerbung<\/strong><\/p>\n<p>Ich war im dritten Ausbildungsjahr, als mir meine Mutter einen Newsletter der Allgemeinen Hotel- und Gastst\u00e4tten-Zeitung r\u00fcberschob: Ein Jahr Amerika f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige. Zuerst war da nur die Bewerbungskarte auszuf\u00fcllen: Name, Adresse, Schulabschluss, erlernter Beruf\u2026 Also lie\u00df ich mich darauf ein.<br \/>\nDie eigentliche Bewerbung ist allerdings aufw\u00e4ndiger als eine Bewerbung auf einen Job oder eine Ausbildungsstelle: Gesundheitsbescheinigung vom Arzt, Gutachten vom Lehrer, Motivationsschreiben mit St\u00e4rken, Schw\u00e4chen, Interessen, Engagement\u2026 Boaaa! Ich bin Koch geworden, weil ich lieber frische Produkte als Formulare kreativ verarbeite. Aber die Verlockung Amerika\u00a0 war gro\u00df. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn ein paar Wochen sp\u00e4ter kam die Einladung zur\u2026<\/p>\n<p><strong>Auswahltagung<\/strong><\/p>\n<p>Blo\u00df nicht hei\u00df machen, dachte ich mir. Ich las und guckte die Nachrichten ein bisschen genauer, sah mir ein paar Fakten \u00fcber Amerika und Deutschland an und fuhr zur GIZ nach Bonn. Dort erwartete uns ein \u201ebunter Tag\u201c aus Wissens- und Englischtest, pers\u00f6nlichem Gespr\u00e4ch, Gruppenarbeit\u2026\u00a0 Wer dort \u00fcberzeugen konnte, der erhielt eine Einladung zum\u2026<\/p>\n<p><strong>Gespr\u00e4ch mit dem Abgeordneten<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber den Jahreswechsel passierte erst mal nichts. Der Januar verging auch und so langsam ging\u2018s in Richtung Pr\u00fcfungsvorbereitung. So um Karneval erhielt ich die Einladung zum Gespr\u00e4ch mit einem SPD-Bundestagsabgeordneten aus einem K\u00f6lner Wahlkreis.\u00a0 Mein Wahlkreis war wohl beim PPP nicht dabei. Keine Ahnung. Das ging anderen Bewerbern auch so, denn der Abgeordnete musste sich f\u00fcr einen von uns dreien entscheiden. Es war ein total lockeres Gespr\u00e4ch, \u00fcberhaupt keine Pr\u00fcfungs- oder Bewerbungssituation.\u00a0 Die Entscheidung fiel dann zugunsten des Bewerbers aus dem K\u00f6lner Wahlkreis.<br \/>\nOkay, das 32. PPP fand ohne mich statt. Ich machte einen Haken dahinter, k\u00fcmmerte mich um meine Abschlusspr\u00fcfungen und bewarb mich in einigen Hotels um eine Stelle als Commis de Cuisine.<br \/>\nNachdem ich in verschiedenen H\u00e4usern\u00a0 zur Probe gekocht habe, konnte ich mich entscheiden &#8211;\u00a0\u00a0 und w\u00e4hlte das Parkhotel Adler in Hinterzarten. Ich muss sagen, das war bis dahin die beste Entscheidung meines Lebens. Was ich da alles gelernt habe, k\u00f6nnt ihr auf <a href=\"http:\/\/www.instagram.com\/cookingflo\/\">Instagram <\/a>sehen.<\/p>\n<p><strong>2. Versuch<\/strong><\/p>\n<p>Die Probezeit habe ich bestanden, ich blieb also im Schwarzwald\u00a0 und verschwendete keinen Gedanken mehr an Amerika \u2013 bis die Bewerbungsfrist f\u00fcr das 33.PPP im September 2015 endete. Ich erhielt eine Mail von der GIZ, dass jeder, der es bis zum Abgeordnetengespr\u00e4ch geschafft hat, seine Bewerbung noch mal aktivieren kann. Ich \u00e4nderte also das Datum, aktualisierte meinen Lebenslauf und dr\u00fcckte auf \u201eSenden\u201c. Dann passierte \u2013 nichts. Ich war auch so besch\u00e4ftigt mit meinem Job, genoss das Leben \u201eauf eigenen F\u00fc\u00dfen\u201c, weit weg von zu Hause, mit coolen Leuten und netten Kollegen, obwohl meine Mutter mich\u00a0 aus der Ferne dr\u00e4ngte, doch mal nachzuhaken. Aber so ein Typ bin ich nicht. Entweder es klappt oder es klappt nicht. Es klappte also nicht, dachte ich mir im Februar 2016 und verl\u00e4ngerte meinen Vertrag im Adler. Einen Tag sp\u00e4ter erhielt ich Post aus Bonn\u2026, dass mein Flieger am 02.08.2016 11.00 Uhr nach New York abhebt! Nach Sichtung meiner Bewerbungsunterlagen \u00fcbernahm Dr. Georg Kippels\u00a0 aus meinem Heimat-Wahlkreis die Patenschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die schriftliche Bewerbung Ich war im dritten Ausbildungsjahr, als mir meine Mutter einen Newsletter der Allgemeinen Hotel- und Gastst\u00e4tten-Zeitung r\u00fcberschob: Ein Jahr Amerika f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige. Zuerst war da nur die Bewerbungskarte auszuf\u00fcllen: Name, Adresse, Schulabschluss, erlernter Beruf\u2026 Also lie\u00df ich mich darauf ein. Die eigentliche Bewerbung ist allerdings aufw\u00e4ndiger als eine Bewerbung auf einen Job oder eine Ausbildungsstelle: Gesundheitsbescheinigung vom Arzt, Gutachten vom Lehrer, Motivationsschreiben mit St\u00e4rken, Schw\u00e4chen, Interessen, Engagement\u2026 Boaaa! 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