Christmas

Bei 20 Grad Celsius und ohne Schnee in (Vor-)Weihnachtsstimmung zu kommen fiel mir ziemlich schwer, trotzdem habe ich das Beste aus dem diesjährigen Weihnachtsfest gemacht. In der Vorweihnachtszeit wird in einer Nachbarschaft von Tucson jedes Jahr das „Winterhaven Festival of lights“ zelebriert. In der Hinter Haven Community weren die Häuser von den Anwohnern bunt, grell und leuchtend geschmückt. Tausende Besucher besuchen jedes Jahr das Festival und geniesen das Lichterspektakel mit einer heißen Schokolade. Auch Anna, Eddie, Ikuo und ich wollten uns das Spektakel nicht entgehen lassen und die grell geschmückten Häuser bestaunen.

Weihnachten selbst wird in den USA hauptsächlich am 25. Dezember gefeiert.
Nachdem ich auf Heilig Abend mit meiner Familie geskyped habe, und Ihnen beim Geschenke auspacken zugeschaute, traf ich mich am Abend mit Anna um in die Kirche zu gehen (ein weiterer Versuch in Weihnachtsstimmung zu kommen).
Am ersten Weihnachtstag fuhr ich morgens mit meiner Gastmutter zu Ihrem Bruder, bei dem das Weihnachtsfest aufgrund seiner 3 Kinder, die selbstverständlich an Santa Claus glauben, größer ausfiel. Auch ich wurde reichlich beschenkt, jedoch nicht von Santa Claus, sondern von meiner Gastmutter Jenna. Ich bekam ein Arizona Wildcat T-Shirt (College footballteam), eine AZ Wildcats Basketball short, ein Englishbuch und einige Pflegeprodukte. Um etwas den deutschen Spirit in die amerikanische Weihnachtskultur einfließen zu lassen, schenkte ich Ihr ein Räuchermännchen, eine Box voller deutscher (Weihnatchts-)Süßigkeiten und aufgrund ihrer Starbuckssucht, Starbucks Weihnachtskugeln. Kurze Zeit später musste ich mich dann auf den Rückweg begeben, denn ich musste an diesem Tag arbeiten. Auf der Arbeit angekommen, musste ich feststellen, dass mein Trainer (20), der bereits einige Stunden vor mir anfangen sollte, nicht am Arbeitsplatz erschienen ist. Kurze Zeit später wurde mir dann mitgeteilt, dass dieser bei einem Autounfall am Morgen ums Leben gekommen ist. Nach diesem erschütterdem Ereignis am ersten Weihnachtstag und nach bereits 5 absolvierten Trainigstagen, war ich dann auf mich alleine gestellt.
Am zweiten Weihnachtstag traf ich mich morgens noch mit meinem ehemaligen Gastvater, um ein Kinofilm anzuschauen. Auch Ihm schenkte ich ein Räuchermännchen und deutsche Süßigkeiten. Ich bekam von Ihm einen gehäkelten Mario Kart YOSHI. Am Nachmittag fuhr ich zur Arbeit, weil ich die Abendschicht von meinen ehemaligen Trainer übernahm, bevor es dann nach nur 5h Schlaf am nächsten Morgen zu der Stadt Page (AZ) und einen Tag später über den Grand Canyon nach Las Vegas ging um dort ins neue Jahr zu starten…

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