Thanksgiving and Black Friday

Truthahn, Truthahn, Truthahn… so stellt sich wahrscheinlich jeder Deutsche Thanksgiving vor. Und genauso ist es auch! Hinzukommt noch alles was mit Kürbis zu tun hat. Pumkinmuffin, Pumkinpie, Kaffee mit Pumpkin spice etc.
Am 24 November war thanksgiving day. Meine Gastmutter hatte bereits am Sonntag vor Thanksgiving mit mir und ihrer Familie ein kleines Thanksgiving Fest gefeiert, da sie am eigentlichem Tag arbeiten musste. Deshalb feierte ich mit meinem vorherigen Gastvater und seiner Familie Thanksgiving. Er lud mich und Anna zu diesem Feiertag ein. Wir trafen bereits einige Stunden früher ein, um beim Zubereiten des Essens zu helfen. Um 16 Uhr stand dann der Truthan, Pumpkinpie und viele andere Gerichte verzehrfertig auf dem Tisch. Nach dem ausgiebigen Essen fuhren Anna und ich noch zu Ihrer Gastmutter, die uns zum Thanksgiving Essen am Abend eingeladen hatte. Hier haben wir uns die Bäuche, selbstverständlich mit Truthahn und Pumkinpie, noch voller geschlagen. Neben dem Essen steht an diesem Tag besonders die Familie im Vordergrund, für die es ein großer Feiertag ist, andem alle Verwandten zusammenkommen.

Vorher:                                                             Nacher:

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Der Tag nach Thanksgiving ist der „Black Friday“. An diesem Tag haben viele Geschäfte unschlagbare Angebote und Rabattaktionen. An diesem Tag kaufen viele Amerikaner bereits ihre Weihnachtsgeschenke. Vor wenigen Jahren sind einige Geschäfte angefangen ihre Türen bereits am Donnerstag Abend / Nacht zu öffnen. Einige Geschäfte öffnen die Türen bereits um 16 Uhr, andere um Mitternacht, oder in den frühen Morgenstunden. Anna und ich wollten uns dieses Schauspiel nicht entgehenlassen und hofften auf kilometerlangen Schlangen vor Einkaufsläden oder Menschen die mit vollem körpereinsatz ihre ergatterten Produkte verteidigen. Die meisten Läden hatten bei unserer Ankunft gegen 20 Uhr jedoch bereits auf. Alle Geschäfte waren total überfüllt, was an den sehr hohen Rabatten von 25 – 70% auf alles zu erklären war. Da sprung der verrückte Kaufwahn selbstverständlich auch auf uns herüber. Von der anfänglichen Idee „lass uns mal schauen wie die Leute sich die Köpfe einschlagen“ wurde dann „fuck, es ist schon 1 Uhr Nachts und wir befinden uns immer noch im Einkaufszentrum“. Nach der ausgiebigen shopping night fuhren wir heim und trafen uns 6 Stunden später wieder. Selbstverständlich zum shoppen… denn erst an diesem Tag war der eigentliche black friday. Also, alles von vorn! In die Überfüllten Läden stürmen, übermäßig hohe Rabatte abstauben, 30 min. an der Kasse stehen, bezahlen, Kassenzettel checken ob die Kassiererin bei dem Betrag nicht etwas vergessen hat, rausgehen!

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