Grand Canyon

Vom 11. – 13. November fuhren Anna, Robin, Cedric und ich zum Grand Canyon. Robin und Cedric sind in Texas plaziert und sammelten uns nach einer 13 stündigen Fahrt in Tucson auf. Nach einem stärkendem Frühstück und unzähligen Kaffees für die beiden, führte der Weg direkt zum Weltwunder der Natur. Nach dem einchecken im Motel fuhren wir zum Grand Canyon Village, nahmen einen Bus zu einem der schönsten Aussichtspunkte und genossen den Sonnenuntergang am Grand Canyon in aller Ruhe mit einem eiskalten Corona. Nicht nur das Corona war eiskalt, sondern auch die Lufttemperatur selbst. Sobald die Sonne untergegangen war, fiel die Temperatur drastisch ab. Zu diesem Zeitpunkt auf -2°C. Nicht zu vergleichen mit den sonst gewohnten 25°C in Tucson. Nach einem stärkendem Abendessen und 2 bis 12 weiteren kühlen Getränken am Abend fielen wir tot müde ins Bett. Morgens machten wir uns startklar für eine 10km Wanderung in den Canyon.
Bei einer Tiefe von 1800m konnten wir selbstverständlich nicht ganz in den Canyon steigen. Von einem Ab- und Aufstieg an einem Tag wird auch dringend abgeraten. Jedes Jahr erkranken und sterben Besucher an diesem Versuch. Der Aufstieg dauert schätzungsweise 3x länger als der Abstieg und ist selbstverständlich um einiges kräftezehrender. Auch wir waren nach der „nur 10km“ Wanderung, die ca. 5h dauerte, körperlich geschafft und froh, es zeitig zum Sonnenuntergang wieder nach oben geschafft zu haben, um diesen ein weiteres Mal zu bestaunen. Das nächste Mal ziehe ich einen Ritt mit den Maultieren in Betracht. 😀 Diese müssen diese Strecke schließlich jeden Tag laufen und sind daran gewöhnt. Geleitet werden die Maultiere übrigens von den muleguides #Traumjob.
Am darauffolgendem Morgen führte uns der erste Weg nach dem auschecken ins Fred Feuerstein Diner, indem eine Tasse Kaffee für unglaubliche 5ct angeboten wurde! Mit Muskelkater in den Beinen wanderten wir ein weiteres Mal in den Canyon. Diesmal jedoch nicht allzu weit. Nach einer 4km Route stiegen wir den Canyon wieder hinauf und fuhren mit dem Auto zum Desert View Aussichtsturm am Southrim. Hier hatten wir den bisher besten Blick auf die unvorstellbare Weite des Canyons. Anschließend war es Zeit die Rückreise anzutreten. Für mich und Anna endete diese am frühen Montag Morgen. Robin und Cedric mussten bemitleidenswerter Weise weitere 13h in ihre texanischen Städte fahren… HOWDY!

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