Yeehaw! Howdy, Texas!

Texas – Cowboys, Rodeo und eine menge Waffen. Dieses Klischee haben wohl die meisten über den Lone Star State. Vorneweg kann ich sagen das ich während meines Aufenthalts hier keine der 3 Dinge zu Gesicht bekommen habe.

Ich erreichte Dallas am Mittwoch kurz nach Mitternacht. Per Taxi (man gönnt sich ja sonst nix…) erreichte ich das Haus meiner Hostfamilie in Dallas. Darcy begrüßte mich und zeigte mir mein Zimmer, womit mein erster Tag in Dallas schon vorbei war.

Den Rest der Familie lernte ich erst am nächsten Tag kennen. Darcy und ihr Ehemann haben zwei kleine Kinder Nils (3 1/2 Jahre) und Nora (1 1/2 Jahre). Ihren Ehemann Justin lernte ich erst am Abend kennen. Außerdem gehören zur Familie noch 2 Katzen, sowie ein Kater und zwei Hunde welche aber nur für einige Tage „zu Besuch“ sind. (Darcys Schwester ist nach England gezogen und die Papiere für die Tiere brauchen wohl noch etwas)

Morgens begleitet ich Darcy und die Kids in einen nahe gelegenen Park, wo wir zuerst Enten beobachteten und danach Nils zum Schwimmkurs brachten. Zum Mittag hatten wir ein Texas BBQ Buffet, was echt lecker war. Nachdem die Kids Zuhause ihren Mittagsschlaf hatten fuhren wir in die Stadt zum „Sixth Floor Museum“. Dieses Museum dreht sich um Präsident John F. Kennedy welcher in unmittelbarer Nähe erschossen wurde. Es bietet einige sehr Interessante Einblicke rund um das Leben von JFK, welcher wohl zu den beliebtesten Präsidenten der USA gehört.

Am Abend grillten wir dann richtig amerikanisch – es gab „way too much“ und von allem etwas :D. Nach dem Essen durfte ich dann den Kindern noch eine „Gute Nacht Geschichte“ vorlesen, die Kleinen waren aber mehr an den Bildern im Buch als an der Geschichte interessiert.

Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Zug erneut in die Stadt und besuchten eine Kunstaustellung sowie anschließend das „Dallas Museum of Art“ in dem nicht nur amerikanische Kunst der letzten Jahrhunderte ausgestellt wurde sondern auch Kunst aus Lateinamerika wie z.B. der Azteken.

Am Abend besuchten wir dann Darcys Schwester, ihr Ehemann, also Darcys Schwager hatte Geburtstag. Es gab ein Buffet mit Tacos zum „selbermachen“ sowie Kuchen und Cookies zum Nachtisch.

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen, nach dem Frühstück brachten sie mich zum Busbahnhof in Dallas. Von dort aus ging es dann weiter nach San Antonio, wo ich mich derzeit (noch) befinde. In San Antonio wurde ich dann von Shelby empfangen, sie hat neben dem Jahr in Deutschland auch eine Zeit lang in Österreich gelebt. Sie wohnt zusammen mit ihrem Onkel, ihrer Tante so wie ihren 3 Cousins. Auch hier gehören noch zwei Hunde sowie 3 Katzen zur Familie.

Und wie sollte es auch anders sein – auch hier rannte ich wieder in einen Geburtstag. Am Abend feierten wir bei einem „Tex-Mex“ Menü den Geburstag ihres Onkels, anschließend zogen Shelby und ich noch weiter.

Nach einem langen und lustigen Abend hieß es am nächsten Tag früh aufstehen. Wir trafen uns zum Frühstück in der Stadt mit einem Freund von Shelby, wir spazierten entlang des River Walks und besichtigten die Lone Star Brewing Company, eine ehemalige Brauerei welche in ein Museum umgewandelt wurde.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Freizeitpark „Six Flags – Fiesta Texas“. Vorneweg – der Park ist nicht gerade Schwabenfreundlich 😀 Parken 20$ Eintritt 80$ p.P. (Aber wie gesagt, man gönnt sich ja sonst nix)

Dennoch lohnt es sich, der Park hat sehr viele Attraktionen die entweder mit Lonney Tunes Charakteren (also Bugs Bunny & Co.) oder Superhelden (Batman, Superman…) verknüpft sind. Wir vebrachten fast den ganzen Tag mit Achterbahn und Wildwasserrafting, ehe wir am Abend nach San Antonio zurück kehrten um an einer Segway Tour teilzunehmen.

Falls ihr noch nie eine Segway Tou gemacht habt – es ist einfach geil :D. Die beste Art und Weise die Stadt zu erkunden, wir hatten zudem einen richtig tollen Guide der neben interessanten Fakten auch jede Menge Gruselstories zu erzählen hatte. Völlig ausgehungert beendeten wir den Tag bei Whataburger – einer texanischen Fastfoodkette. Yeehaw.

In wenigen Stunden geht es dann weiter – zu meinem letzten Stop bevor ich nach Nebraska reise. Kaum zu glauben das sich meine Homestay Tour allmählich dem Ende nähert.

Mein Bericht aus St. Louis folgt dann in ein paar Tagen,

stay tuned.

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