I love NY


Die letzten Tage sind wirklich schnell verflogen – von unserer Ankunft in New York bis zum Erhalt des roten Umschlags in dem die heiß ersehnte (hoffentlich besondere) Homestate-Tour aufgelistet war…

New York City ist eine beeindruckende Stadt und wir haben wirklich jede freie Minute voll ausgenutzt. Am Dienstag kamen wir etwas verspätet in unserem Youth Hostel an – wir durften zum Glück alle einreisen, aber an den Schaltern für Non-Immigrants standen riesige Menschenmassen an. 🙂

Unser erstes richtiges Erlebnis in New York war ein ‚Dinner at the Grand Central Station‘ bei dem sich jeder mit dem vorgegebenen Taschengeld das aussuchen konnte was er denn gerne essen mochte… Im Anschluss daran ging es zum Times-Square, der uns nur zu gut aus Film und Fernsehen schon bekannt war. Es ist schon irgendwie witzig, dass ein Platz in einer Stadt nur durch leuchtende Werbereklamen plötzlich zu einem „Sight“ bzw. zu einer riesen Touristenattraktion wird. 🤔

Unser Team machte sich im Anschluss daran gleich mit Subway zur Brooklyn Bridge auf – wir wollten die Skyline bei Nacht sehen und kamen voll auf unsere Kosten. Das Gefühl, das man bekommt wenn man dort oben steht ist unbeschreiblich.. Der leichte Wind und der Geruch vom salzigen Wasser in der Nase und die Lichter. Diese Lichter. Wie Millionen von Sternen und plötzlich ist man so klein und alles andere wird unwichtig. Was Menschen erschaffen können… Wahnsinn.

Am Dienstag ging es für uns ins Office of International Visitors wo wir unser Vorbereitungsseminar hatten und am Abend hatten wir eine Sonnenuntergangs-Bustour durch die Stadt. Die 85 Jahre alte Dame die uns alles erklärte hätte uns nicht besser unterhalten können. 😄 Wir gingen noch in eine Bar nahe des Hotels -Foxy Johns genannt.

Um 4 Uhr war dann schon wieder aufstehen angesagt. 🙈 Wir wanderten zum Central Park um uns dort den Sonnenaufgang anzusehen. Eigentlich war es rekativ ruhig als wir dort ankamen. Als wir allerdings zur Strasse kamen, die durch den Park führte dachten wir zuerst wir stehen bei einer Marathonstrecke. Jeder New Yorker, der etwas auf sich hält geht wohl morgens joggen durch den Park – und wieder andere suchen Pokemon 🙈😂.

Nach ein paar weiteren Überlebenstipps erhielten wir von Cultural Vistas nun endlich den roten Umschlag mit der Weiterreise zum Platzierungsort überreicht. Für mich: Washington D.C. – Morgantown, West Virginia – Ann Arbor, Michigan.

Die Unterlagen wurden schnell verstaut und es ging zurück zum Hostel – wir hatten den ganzen restlichen Nachmittag frei und bereits eine Sightseeing Tour vorbereitet!

Los ging’s mit der Staten Island Ferry, die gratis ist und mit der man einen super Blick auf die Freiheitsstatue erhaschen kann. Wirklich ein guter Tipp, wenn man nicht gerade 50 Dollar oder mehr für eine Tour direkt zur Statue hat (die sich, laut Aussagen von bereits-dort-gewesenen eh nicht lohnt).

Dann direkt weiter durch die Wall Street in der es allerdings ehrlich gesagt so nicht sehr viel zu sehen gab 😅.

Unser nächstes Ziel das 9/11 Memorial war dafür umso beeindruckender. Riesige Brunnen sind an den Plätzen an denen die Türme standen erbaut worden und man wird sich des Ausmaßes erst einmal bewusst wenn man davor steht und die Namen der Verstorbenen lesen kann. Der Architekt hat wirklich gute arbeit geleistet – Wasser fließt von allen Seiten nach unten (als ob die Wände in sich zusammen fallen) und schließlich in ein schwarzes Loch dessen Ende man nicht sehen kann.

Die Highline, die wir unterwegs noch mitgenommen haben kann ich nicht wirklich empfehlen – so viel gibt es darauf nicht zu sehen. Und es war einfach nur heiß. ☺️

Ein Highlight und sicherlich jedem zu empfehlen ist ein Ticket für ‚Top of the Rock‘ – das Dach vom Rockefeller Center. Vor allem bei Sonnenuntergang und wenn die Sonne dann schon untergegangen ist bekommt man die schönsten Bilder.

Unser Abendessen an diesem letzten Abend war ein Burger von Shake Shack – eine relativ neue Kette, die aber schon sehr beliebt ist und ein Muss für Burgerfans ist.

Insgesamt gibt es in New York relativ viel zu sehen in kurzer Zeit und viel Auswahl an gutem Essen zu einem Preis, der gerade noch so geht – in Bars sollte man Abstriche machen und einfach mal beim 5 $ Bier bleiben – sonst macht es keinen Spaß. Und wenn man auch Abstriche bei Comfort und Sauberkeit machen kann, ist sicher auch das YMCA Youth Hostel eine gute Alternative für Leute, die sowieso den ganzen Tag unterwegs sind und etwas Zentrales suchen.

So das war meine kleine Geschichte zu New York – und hier gibts noch mein Video und ein paar Fotos zum angucken. 😉

Ich reise jetzt mal wieder weiter…

image image image image image image image image image image image imageJules 😉

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