College und Leben in den Suburbs von Chicago

College und Leben in den Suburbs von Chicago

In letzter Zeit war ich gut eingespannt im College, dazu kamen Bankangelegenheiten und jede Menge Erlebnisse, sodass ich nicht wirklich zum Schreiben gekommen bin. Das wird jetzt nachgeholt.  Ich muss sagen, dass sich das Leben in den Vororten  von Chicago nicht groß von dem in Kölner Vororten unterscheidet, bis auf den Fakt, dass fast 90% der Aktivitäten mit dem Auto stattfinden. Sei es in die Apotheke gehen – jeder Supermarkt hat eines Drive-Thru Apotheke – Geld abheben am Geldautomaten, selbst Bankangelegenheiten kann man regeln, ohne das Auto auch nur zu verlassen. Das alles ist auf der einen Seite zwar echt bequem, auf der anderen Seite allerdings auch ziemlich gedankenlos gegenüber der Umwelt. Aber da das der örtlichen Kultur entspricht und ich ja hier bin, um etwas über die amerikanische Kultur zu erfahren, habe ich mich da natürlich angepasst. 😉

Mit dem Rad am See
Hier mal unangepasst – mit dem Fahrrad an der Lakefront

Inzwischen habe ich auch meine amerikanische Driver’s License, die ich allerdings in 3 Wochen schon wieder tauschen werde, da ich dann 21 bin und es hier zwei Arten von Führerscheinen gibt. Einen für nicht Volljährige und einen für Leute über 21. Das heißt, ich werde am 19.10. wieder 2 Stunden im Department of Vehicle warten, aber wenn ich das durchgestanden habe, kann ich endlich alles tun, was normale Amerikaner tun dürfen. 😉 Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Learning by doing

Die Collegephase ist ja bereits im vollen Gange. Ich habe zwei Englischkurse: einen Grammar-und einen Writingkurs. Eigentlich waren meine Ergebnisse beim TOEFL-Sprachtest gut genug, dass ich die Kurse nicht benötige. Ich habe sie trotzdem gewählt,  um meine Englischfähigkeiten zu verbessern. Neben diesen beiden Kursen habe ich natürlich auch Kochkurse. Eigentlich sind es eher Patisserie- und Backkurse (Baking & Pastry), damit ich mich auch auf diesem Sektor verbessern kann. Vor allem im Backkurs machen wir viele Dinge, die ich selber noch nicht zubereitet habe.  So produzieren wir alle Komponeten von Grund auf, die z.B.  für Eclairs oder Tiramisu benötigt werden. Sprich, selbst die Löffelbiskuits, die deutlich weicher sind und auch deutlich besser schmecken als z.B die gekauften MARINI-Biskuits. In diesem Kurs wird sehr viel demonstriert, was ich sehr gut finde. Dadurch wird  uns direkt gezeigt, wie es gemacht wird  und es werden nicht nur Anweisungen gegeben, wie ich es aus meiner Lehrzeit kenne.20160928_114733

Der zweite Kurs ist für Fortgeschrittene, in dem wir Studenten fast völlig frei abeiten können, was mir sehr gelegen kommt, da ich dann die Möglichkeit habe, neue Desserts auszuprobieren.

Das letzte Produkt war eine Birnen Mandel Tarte mit Himbeeren. ( Himbeeren haben keine Saison, aber das sieht man hier etwas lockerer.)

Und schon wieder Party

Außerhalb vom College habe ich natürlich auch noch ein Leben. In dem bin ich viel auf meinem Fahrrad unterwegs, da man auf diesem Weg in einer neuen Gegend sehr viel mehr entdeckt als mit dem Auto. Dabei habe ich bereits mehrere Parks entdeckt, die echt einladend wirken, um dort jetzt im  Herbst, eventuell sonnige Tage zu verbringen.

Vor zwei Wochen hatten wir mit Laurie und meinem Hostdad Jim eine kleine Party mit ca. 20 Gästen, darunter Freunde und Kunden von Jim. Die Party war ganz cool. Ich hatte Besuch von Jens, der sein PPP-Jahr in Mt. Carmel, 5 Fahrstunden von hier entfernt, verbringt.

Bei der Party habe ich mit Jens  ein Shrimpsgericht gekocht, denn jeder Gast und Gastgeber hat etwas zum leiblichen Wohl beigetragen. Außer unserem Gericht gab es noch die klassischen Partygerichte, wie Pastasalat, aber auch  typisch amerikanische Gerichte, wie verdammt süße Cupcakes und Sweetcorn.

Jens hat hier das ganze Wochenende verbracht und wir haben uns die beste Stadt angesehen, die ich bis jetzt gesehen habe: CHICAGO . Die Stadt ist zwar riesig, aber auch sehr ruhig und grün. Aber der schönste Platz ist die Lakefront vor der Stadt.

Kind of Art in this shot of the bean
Millennium Park – The Bean – Kind of Art in this shot of the bean

 

 


One thought on “College und Leben in den Suburbs von Chicago

  1. Reallyyyyyy….!!!
    Wie cooooool, du bist in Chicago!!! …my gosh.
    😊
    Ich finds meeega!
    Die Frage ist nur, wann wir mal wieder was zu lesen und sehen bekommen… lässt dich ja ganz schön bitten 🤓😂
    aber gut, ich kanns verstehen, dass du dort lieber „the real
    live tastest“ als die Zeit mit Texten für den geneigten Leser zu verbringen.
    Mittlerweile wohl mit 21er Drivers Licence, was!? 😜
    Viel Spaß und tolle Eindrücke wünsche ich dir!

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