Chicago – Ich bin dann mal da!

Chicago – Ich bin dann mal da!

Servus Chicago!

Genauer gesagt La Grange, Indian Head Park, einem Suburb südwestlich von Chicago. Hier leben ungefähr 15.500 Menschen, umgeben von gefühlten 500 Golfplätzen und 20 Wäldern. Außerdem gibt es im Sommer eine sehr ausgeprägte Festival- und Konzertkultur. Ich war mit meinem Hostdad Jim  in den letzten 2 Wochen bestimmt auf 10 Konzerten und 2 Festivals. Die waren echt gut, auch wenn die dort gespielte Rock- und Popmusik nicht ganz so meine Musik ist.

Es waren auch sehr überraschende Erlebnisse dabei, zum Beispiel bei den sogenannten Market Days. Als ich den Namen hörte, dachte ich zunächst: „Ach super, da gibt es geile Lebensmittel und Stände zu sehen und nebenbei läuft Musik“. Aber von wegen! FastFood aller Art und Bier wurden an so ziemlich allen Verkaufsständen angeboten.

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Market Days vor dem Cafe Poscoe`s

Wobei beides nicht unbedingt schlecht ist (ausser Bud Light, aber Moment: warum nenn ich das überhaupt Bier ? 😉 Zum Beispiel ein Burger aus Lamm- und Rinderhack, ist mal was anderes, aber war echt gut. Doch der Großteil der „Market Days“ war quasi wie der CSD (Christopher-Street-Day), nur ohne Parade und über zwei Tage, d.h sehr viele Homosexuelle aller Altersstufen und „Ausprägung“ (ist anders schwer zu beschreiben und auf keinen Fall abwertend gemeint) trinken und feiern zwei Tage lang  zu verschiedener Musik und anderem Programm.

Aber dass ihr Leser nicht denkt, ich würde nur Party machen:

Letzte Woche habe ich bereits ein Auto organisiert. Es ist ein 1999er Chrysler Sebring.

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Chrysler Sebring XKI 1999

Perfekt für den Illinoiser Sommer, in dem es auch schon mal 45°C,  also knapp 113°F geben kann, denn es ist ein  Cabriolet. Es fährt sich ein bisschen wie ein Speedboot auf der Straße, sprich schnelle Beschleunigung, aber eine derart schwammige Lenkung, dass man denkt, man fährt gerade in den Hafen am Navy Pier ein, wenn man einparkt.

Außerdem habe ich seit Montag meine Orientation am Moraine Valley Community College in Palos Hills.  Der Campus ist einer der größten, den ich je gesehen habe. Es gibt 6 Gebäude je von der Größe eines Fußballfeldes, darunter eine Cafeteria, ein Bücherladen, ein „Testing Center“, eine Sporthalle, ein Gebäude nur mit Laboren und eins nur mit Küchen. Außerdem gibt es gefühlte 20000 Parkplätze, die eigentlich „nur“ 9000 sind. Die sind aber jeden Tag voll, weil die Hälfte der 17000 Studenten mit dem Auto kommt. Die andere Hälfte hat entweder Spätkurse oder nimmt Online-Kurse. Ich glaube, ich werde mich dort auf jeden Fall wohlfühlen für die nächsten 4 Monate, denn alles ist sehr modern und neu und vor allem sauber und nicht abgeranzt. Da es  ein Community College ist, wohnt auch niemand auf dem Campus, was wahrscheinlich auch zur Sauberkeit beiträgt.

Das war’s dann erstmal als Zwischenmeldung. Wie es weiter geht, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

 

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