Angekommen

Angekommen

Am 02 August ging es endlich los. Erstmal 8 Stunden im Flugzeug Richtung New York. Das war mein erster Flug überhaupt und ich muss sagen, es war ganz angenehm, denn der Service in der Luft war gut und aufmerksam.  Die Stewards und Stewardessen haben die ganze Zeit ein Auge darauf, ob man noch etwas zu trinken braucht. Außerdem habe ich das Board-Entertainment ausgiebig genutzt und Filme geguckt: Batman vs Superman erhielt schon zum Kinostart recht durchwachsene Krtiken, dem kann ich mich nur anschließen, denn die Handlung passte gerade am Anfang des Films nicht recht zusammen.  Miami Vice  dagegen ist ein echter Klassiker, der  immer noch gut ist. Alles in allem war der Flug nicht aufregender als eine Zugfahrt von Freiburg nach Köln, nur eben mit noch längerer Reisezeit.

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Nach der Landung reihten wir uns erstmal – ohne Entertainment – 2 Stunden in die Einreiseschlange ein.

Nach dem Einchecken in Amerika fuhren wir  mit dem Bus  nach Turtle Bay ins YMCA, unserer Unterkunft. Sehr kleine Zimmer hatte man uns schon angekündigt, aber als wir mit unseren beiden Koffern im Raum waren, war da gerade noch Platz für ein Lebewesen von der Größe einer Maus.

Von da aus starteten unsere täglichen Programmpunkte und Erkundungstouren durch NEW YORK CITY. Wir lernten, worauf wir beim Autokauf zu achten haben, welche Aktivitäten unsere Versicherung abdeckt und was wir  im Notfall zu tun haben. Unsere Touren gingen  in Richtung Central Park ( um 4.30 in der Früh, um dort den Sonnenaufgang zu erleben), über das Rockefeller Center mit seiner Aussichtsplattform namens „Top of the Rock“ bis hinunter zur Staten Island Ferry, wo wir gratis an der Freiheitsstatue vorbeifahren konnten.

New York wirkt nach aussen hin immer sehr majestätisch und sauber und wenn man einmal drin ist, merkt man, dass es echt laut ist. Aber die Stadt  macht trotzdem einen coolen Eindruck Es sind wahnsinnig viele Menschen unterwegs, wovon wahrscheinlich 60% Einheimische sind und dadurch entsteht eine durchaus interessante kulturelle und menschliche Mischung. Allerdings lernt man auch relativ schnell eine andere Seite von New York kennen. Teilweise liegt sehr viel Müll auf den Straßen, gerade in den Abendstunden und dementsprechend riecht es dann dort auch.

Von oben allerdings ist es echt schön und man sieht, wie groß die Stadt  eigentlich ist.

Die Fahrt nach Chicago war vor allem eins: LANG. Wir waren 19h unterwegs. Aber dank super coolen MitPPPLern verging die Zeit echt schnell. Gespräche über Jobs und Pläne in den USA und Deutschland und natürlich der klägliche Versuch, die spärlich gesäten 11 h Schlaf in den 3 Tagen NEW YORK aufzuholen.

Als wir dann am 06.08 um 9.35 in der Union Station in Chicago eingefahren waren, hieß es Abschied nehmen von den Mitreisenden. Mein Hostdad Jim erwartete mich bereits. Die meisten zogen in alle möglichen Richtungen weiter, um an ihre Platzierungsorte zu kommen.

Inzwischen bin ich in La Grange ( Vorort von Chicago) angekommen, aber darüber schreibe ich noch einen eigenen Beitrag….


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