Product-Specialist!

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Wo ist die Zeit nur geblieben?

Seit dem letzten Eintrag hier ist echt viel passiert – das Arbeitsleben hat angefangen! Man hat wieder einen geregelten Tagesablauf, man muss früh aufstehen, genießt die Wochenenden, alles ist wieder neu, aber irgendwie gleichzeitig Alltag. Was habe ich eigentlich die letzten Wochen so getrieben? Ich werde mal ein paar Tage herauspicken:

Montag, 9. Januar: Die erste Telefonkonferenz steht auf dem Plan: Zweiwöchige Produkt-Spezialisten-Meeting. Jap, ich bin ein Produkt-Spezialist und verbringen alle zwei Wochen zwei Stunden am Telefon und telefoniere mit Kollegen quer in Amerika verteilt. Während die erste Konferenz doch noch sehr anstrengend war, kommt man da mittlerweile gut rein, kann sich gut verständigen und versteht auch alles, was am anderen Ende gesagt wird. Und kann sogar schon alle Kollegen allein an der Stimme erkennen – letztes Jahr konnte ich mir nur schwerlich Namen merken. Dazu kommen noch die verschiedensten anderen Meetings durch die Woche verteilt, allesamt telefonisch. Mit dem Deutschen Mutterkonzern und dem Amerikanischen, alles trotzdem auf Englisch.

Donnerstag, 12. Januar: Außendienst! 🙂 Zusammen mit Lara, einer Außendienstlerin, bin ich zu Kunden gefahren und habe Geräte aufgebaut und Mitarbeiter geschult. Ziemlich interessant, das mal von der anderen Seite zu sehen. Normalerweise haben meine Kollegen und ich bisher die Schulungen bekommen, da hat sich wohl das Blatt gewendet. Letzte Woche bin ich dann erneut zu Kunden gefahren. Weitere, vertiefende Schulungen standen an. Anschließend habe ich mit Lara noch weitere Kunden besucht, um eventuelle Fragen zu beantworten, weitere Schulungen zu geben, oder einfach um zu erfahren, wie es so steht.

Und weil es wieder angefangen hatte zu schneien und zu frieren, ging es das folgende Wochenende zu eingefrorenen Wasserfällen und einem zugeschneiten Eis-See mitten in den Bergen.

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Samstag, 21. Januar: Arbeitskollegen haben mich eingeladen, mit ihnen einen „Abstecher“ zum Mt. Rainier Nationalpark zu machen – morgens um 5 Uhr ging es dann los, da der Abstecher dann doch 4 Stunden Fahrt entfernt war. Da hatten wir dann auch „nur“ mindestens 2 Meter Schnee, durch den wir uns dann irgendwie fortbewegt haben. Auf dem Rückweg sind wir bei Teddy‘s Burger angehalten, eine kleine Burgerkette, die sich von Hawaii aus so langsam an der Westküste verbreitet. Einfach amazing! Wer die Chance hat, Teddys Burger ist auf jedem Fall ein Abstecher wert. Und wir sind noch an einem Tierpark vorbeigefahren. In den ersten Tagen haben mich übrigens unser CEO und seine Frau zum Lunch eingeladen, war auch wieder sehr lecker 🙂

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  1. Januar: Geburtstag!

 

Und die Woche darauf folgte der wohl spannendste Superbowl, den wir stilecht in den Dorms verfolgt haben. Essen bis zum Kot***. Eine Tradition, die ich auch gerne in Deutschland beibehalten werde.

Samstag und Sonntag: 11./12. Februar: Die Autowerkstatt und Shoppen haben ein riesiges Loch in meine Kasse gerissen. Was sein muss, muss sein.

Und auf der Arbeit wird es mit der Zeit immer spannender: Als Optiker bin ich momentan dafür verantwortlich, unsere eigenen Mitarbeiter in Sachen Auge, Augenkrankheiten, Diagnose und Behandlung zu schulen. Und auf Englisch ist das dann doch schon eine riesige Herausforderung. Nebenbei stehe ich mit Ärzten in Kontakt und sitze Online-Seminaren bei, um diese in Zukunft selber führen zu können. Und ich entwickle irgendwie zwischendurch Broschüren und eine eigene Marketingkampagne. Während ich in den ersten Tagen dann doch schon echt gut gefordert war, glaube ich, dass ich das alles doch schon sehr gut meister. Und man ist irgendwie angekommen: Die Arbeit funktioniert und ist gut, der Chef ist begeistert und man wächst in die OCULUS-Familie rein. Zu gut, dass sich die Brauerei nebenan perfekt für „Familientreffen“ eignet.

Und abschließend gibt’s hier noch ein paar Eindrücke von den letzten Tagen und Wochen, was sich nicht in Worte fassen lässt:

 

Übrigens: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Viele PPPler haben in ihren letzten Blogeinträgen oder auf Facebook auch wunderbar negative Seiten von so einem Auslandsjahr beschrieben. Ich bin leider nicht ganz so gut darin, solche Dinge in Worte zu fassen, man findet sich aber in etlichen Stellen wieder.

Sunset at Skagit Wildlife Area

Und es fühlt sich alles so normal an. Und man spürt so langsam den Zeitdruck, mehr als die Hälfte ist schon um.

Grüße an die Heimat,

Alex

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